Kapelle vom Radio Maria, 1120 Wien

Kapelle vom Radio Maria, 1120 Wien

Kapelle Radio Maria 1120 Wien

Unter dem Tabernakel finden wir eine Kreuzpartikelreliquie:

Kreuzpartikelreliquie Radio Maria

Zur Rechten gibt es Reliquien vom Hl. Phillip Neri und des Hl. Clemens Maria Hofbauer:

Reliquiare Radio Maria

Vita des Hl. Phillip Neri:
Phillip Neri wurde am 21. Juli 1515 in Florenz als Sohn eines Notars geboren. 18-jährig kam er zu seinem Onkel nach Montecassino und sollte dessen Erbe antreten, verzichtete jedoch und studierte Theologie in Rom. 16 Jahre lang verbrachte er in bescheidenem Leben als Hauslehrer, die Nächte jedoch verbrachte er betend in den Katakomben, dabei hatte er mehrmals mystische Gebetserfahrungen und Visionen. 1544 kam es zu einem entscheidenden Ereignis: Er sah eine Lichtkugel in seinem Mund eindringen und sein Herz wurde von einer starken feurigen Kraft ausgeweitet. (Zwei seiner Rippen sollen sich darauf verbogen haben, wie man nach seinem Tod feststellte.) Von nun an widmete er sein Leben der Straßenmission; seine lebendigen und unkonventionell – fröhlichen Predigten zur sittlichen Erneuerung waren bei Jung und Alt beliebt. Er hielt dem Klerus ihre Prunksucht und Oberflächlichkeit vor, was zwar die Meinung des Volkes traf, jedoch beim Klerus oft Feindschaft hervorrief. 1551 empfing er die Priesterweihe und schloss sich einer Priestergemeinschaft an, aus der sich 1552 das „Oratorium“ entwickelte, aus dem er später die „Oratorianer“ (mit-)gründete. Man nannte ihn den „Spaßvogel Gottes“, weil er immer zu kleinen Verrücktheiten aufgelegt war. Im Oratorium trafen sich Priester und Laien zu Vorträgen, Musik und Gebet. Durch das fröhliche Charisma Phillip Neris expandierte die Gemeinschaft schnell, 1578 wurde sie von Papst Gregor XIII. zur festen Kongregation ernannt. Sein Rat wurde von Päpsten ebenso gesucht wie von Müttern und Kindern, die ihn als Beichtvater sehr verehrten. Mehrmals lehnte er die ihm dargebotene Kardinalswürde ab. 1575 gab er den Bau der Kirche S. Maria in Vallicella in Auftrag, wo er ab 1583 eine angrenzende Zelle bewohnte, in der er 1595 starb; hier ist heute das Mutterhaus der Oratorianer. 1615 Seligsprechung, 1622 Heiligsprechung.
Patronat: der Humoristen, gegen Unfruchtbarkeit, gegen Gliederkrankheiten, gegen Erdbeben.

Die Vita des Hl. Clemens Maria Hofbauer wurde bereits in der Kirche Maria am Gestade erzählt.

Wenn Sie die Kapelle besuchen wollen, informieren Sie sich bei:
www.radiomaria.at

Ich danke für die freundliche Unterstützung!     🙂

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Kirche Maria am Gestade, 1010 Wien

Kirche Maria am Gestade, 1010 Wien

Maria am Gestade

Zur Rechten Seite sind die Gebeine vom Heiligen Clemens Maria Hofbauer:

St Clemens Maria Hofbauer

Vita:
Johannes Hofbauer wurde am 26. Dezember 1751 in Taßwitz (Slowakei) geboren und erlernte das Bäckerhandwerk. Nach einigen Jahren des Einsiedlerlebens studierte er in Wien und Rom und empfing 1785 die Priesterweihe. 1784 trat er den Redemptoristenorden bei und nannte sich Clemens Maria. Von 1788 bis 1808 wirkte er in Warschau und errichtete dort Schulen und Waisenhäuser, bis er, von Napoleon vertrieben, nach Wien zurückkehrte. In Wien war er als Seelsorger sehr beliebt und von der Bevölkerung vererhrt, er kümmerte sich um Kranke und Bedürftige und führte die Sitte der Hausbesuche ein. Mutig predigte er und nahm polizeiliche Bespitzelung tapfer auf sich. Durch sein Auftreten beeinflusste er sogar den Wiener Kongress 1814/15. Berühmt wurde er durch seinen Gesprächskreis (‚Hofbauerkreis‘). Clemes Maria Hofbauer starb am 15. März 1820 in Wien. 1862 wurden seine Gebeine in die Kirche Maria am Gestade übertragen. 1888 seligsprechung, 1909 heiligsprechung.

Patronat: der Bäcker und Zuckerbäcker, Schutzpatron von Wien.

Links vorne kann man das Grabmal des Diener Gottes Pater Wilhelm Janauschek bewundern:

DG Pater Janauschek
Pater Wilhelm Janauschek wurde am 19. Oktober 1859 geboren. Profess 1878, Priestreweihe 1882. Gestorben im Rufe der Heilgkeit am 30. Juni 1926. Der Seligsprechungspozess läuft.